Erfolgreicher Umstieg auf uniWAHL OWS

Universität Jena wechselt erfolgreich zu hochkompatiblem uniWAHL Online-Wahlsystem

Gremienwahl an der Universität Jena: Umstieg auf uniWAHL OWS vereint Verwaltung und Onlinewahl für 480 Kandidierende ohne technische Probleme.

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Seit 2012 hatte die Friedrich-Schiller-Universität Jena für die Umsetzung ihrer Online-Gremienwahlen die Wahlsysteme von zwei unterschiedlichen Anbietern parallel im Einsatz. Erst im Wahljahr 2026 hat sich die Hochschule für eine Lösung entschieden, die sowohl die Verwaltung der Wahldaten als auch die Onlinewahl an sich vereint. Mit Erfolg: Die Umstellung hat sich als technisch einfach und zugleich äußerst nutzerfreundlich erwiesen.

Die Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena wurde 1558 gegründet und zählt somit zu den 15 ältesten Universitäten Deutschlands. Heute sind an zehn Fakultäten mehr als 16.000 Studierende eingeschrieben. Das umfangreiche Studienangebot der Volluniversität reicht von Geisteswissenschaften über Naturwissenschaften bis hin zu Rechtswissenschaften, Theologie und Medizin.

Bereits 2012 führte die Universität Jena ihre Gremienwahlen zum ersten Mal elektronisch durch und hat damit eine Vorreiterrolle in Sachen Onlinewahlen an deutschen Hochschulen eingenommen. In den darauffolgenden Jahren diente sie vielen anderen Universitäten im Land als juristisches und administratives Vorbild bei der Digitalisierung von Gremienwahlen.

Umstieg auf Lösung aus einer Hand

Bis zum Jahr 2025 kamen bei den Gremienwahlen der FSU Jena zwei unterschiedliche Wahlsysteme parallel zum Einsatz. Während das Wahlamt für die Administration der komplexen Wahlprojekte die uniWAHL-Kernsoftware von Electric Paper nutzte, verwendete es für die eigentliche Onlinewahl einen anderen Anbieter.

Über eine Schnittstelle war es in der Vergangenheit dennoch möglich, die in uniWAHL generierten Daten auf das Online-Wahlsystem zu übertragen. Hierzu zählten beispielsweise die Stimmzettel und die Wahlordnungsparameter. Umgekehrt ließen sich die Resultate der Onlinewahl unkompliziert in das uniWAHL-Verwaltungstool importieren, um dort das Wahlergebnis zu ermitteln.

„Da es die Schnittstelle nun nicht mehr gibt, haben wir für die Gremienwahlen ab 2026 sowohl das Administrationsprogramm als auch das Online-Wahlsystem ausgeschrieben. Electric Paper konnte uns beide Lösungen aus einer Hand anbieten und hat deshalb den Zuschlag erhalten. Zudem war es das wirtschaftlichste Angebot“,

erläutert Marco Rüttger, Mitarbeitender des Rechtsamtes und Leiter des Wahlamtes an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Die Entscheidung wurde auch durch Referenzgespräche mit anderen Hochschulen gestützt, die das uniWAHL Online-Wahlsystem bereits im Einsatz hatten. Die durchweg positiven Rückmeldungen bestärkten die Universität in ihrem Beschluss.

Unkomplizierte technische Umsetzung

Bei den studentischen und universitären Gremienwahlen 2026 waren über 18.000 Wahlberechtigte dazu aufgerufen, acht unterschiedliche Gremien zu wählen – neben den universitären Gremien auch den Studierendenrat, den Assistentenrat, den Doktorandenrat sowie den Rat der Graduierten-Akademie. Es gab rund 70 verschiedene Stimmzettel, die auf etwa 250 Arten kombinierbar waren – je nach Status der jeweiligen Wahlberechtigten.

Angesichts dieser Komplexität war das Wahlamt umso erfreuter, dass der Wechsel zum uniWAHL Online-Wahlsystem (OWS) reibungslos vonstattenging. In Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrum der Universität (URZ) gelang ein müheloser Umstieg auf die Authentifizierungsmethode via SmartLink.

„Technisch hatten wir überhaupt keine Probleme. Da sich der Anmeldeprozess über den SmartLink von der Vorgängerlösung kaum unterscheidet, erwies sich die Umstellung als äußerst unkompliziert“,

berichtet Marco Rüttger.

Gewohnter Login für die User

Auch die Wahlberechtigten mussten sich nicht umgewöhnen: Sie konnten sich auf dem gleichen Wege anmelden wie bisher. Über einen Link in der Wahleinladungs-E-Mail gelangten sie zur Login-Seite der Wahlplattform, wo sie mit der Eingabe von Benutzername und Passwort Zugang zur digitalen Wahlkabine erhielten.

„Da die meisten Wahlberechtigten mit dem Anmeldeverfahren bereits vertraut waren, kamen sie mit der Funktionalität gut zurecht. Zwar sieht die Nutzeroberfläche anders aus, doch das uniWAHL OWS ist so selbsterklärend, dass die User schnell damit vertraut waren“,

sagt Marco Rüttger.

Bei der Zugangskennung handelte es sich um die individuell bekannten Daten des URZ-Benutzeraccounts, welche die Wahlberechtigten auch für andere Dienste der Universität verwenden. Die Legitimierung am Wahlserver erfolgte über den nutzerspezifischen SmartLink aus dem Serviceportal des Rechenzentrums.

„Diese Art der Legitimation halten wir für die sicherste Variante, da wir an keine generierten Anmeldedaten gebunden sind, die verloren oder missbräuchlich verwendet werden könnten“,

ergänzt Marco Rüttger.

Separate Stimmzettel überzeugen

Bei der Usability des Online-Wahlsystems ist der Wahlleitung eine Funktion besonders positiv im Gedächtnis geblieben: Die Wählerinnen und Wähler konnten jeden Stimmzettel einzeln auswählen und sich mit dem proaktiven Anklicken ganz bewusst entscheiden, bei welchen Gremien sie ihre Stimmen abgeben möchten. So war es beispielsweise auch möglich, lediglich einen Teil der Stimmzettel auszufüllen und abzuschicken und den Wahlvorgang für die offenen Abstimmungen zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.

Beim bisherigen System wurden alle Stimmzettel auf einer Seite und untereinander angezeigt. Dadurch konnte es passieren, dass manche Stimmzettel beim Scrollen gar nicht wahrgenommen und überblättert wurden. Sobald die Stimmabgabe erfolgt war, war ein erneutes Anmelden nicht mehr möglich. Das führte dazu, dass sehr viele unvollständige bzw. fehlerhafte und somit ungültige Stimmzettel eingegangen sind.

„Durch die vielen nicht ausgefüllten und damit zwangsläufig ungültig abgegebenen Stimmzettel war die offizielle Wahlbeteiligung in der Vergangenheit zwar etwas höher. Aber jetzt – mit dem neuen System – haben wir eine reelle Wahlbeteiligung. Unsere Statistik ist nun also aussagekräftiger, da wir mit tatsächlichen Zahlen arbeiten“,

betont Marco Rüttger.

Fazit: Umstieg bringt viele Vorteile mit sich

Im Ergebnis stellte sich der Wechsel zu einer homogenen Wahllösung für die Universität Jena als äußerst zufriedenstellendes Projekt heraus. Sowohl die technische Umsetzung als auch die Umstellung auf eine neue Benutzeroberfläche bereiteten keinerlei Schwierigkeiten.

Dass die Softwarekomponenten von einem einzigen Anbieter stammten, brachte ebenfalls nur Vorteile. So profitierte das Wahlamt beispielsweise von einer schnelleren Auswertung der Stimmzettel. Durch das perfekte Zusammenspiel der Systeme beschleunigte sich die Datenübertragung und damit auch die Ermittlung des Wahlergebnisses. Bei einer so großen Wahl mit 480 Kandidierenden und rund 70 verschiedenen Stimmzetteln stellte dies einen nicht unerheblichen Pluspunkt dar.

Nicht zuletzt konnte die angenehme Zusammenarbeit mit Electric Paper punkten. Voller Lob war die Wahlleitung insbesondere für die gute Kommunikation und die schnellen Reaktionszeiten.

„Ebenfalls gefreut hat mich, dass die Wahlen an sich störungsfrei abgelaufen sind. Nachbearbeitungen waren nicht nötig, sodass ich den Wahlzeitraum als relativ entspannt empfunden habe. Insofern freue ich mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Electric Paper“,

so Marco Rüttger.

Friedrich-Schiller-Universität Jena

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