Online-Betriebsratswahl mit uniWAHL OWS

CLARK Holding SE führt Online-Betriebsratswahlen mit großem Erfolg durch

Online-Betriebsratswahl bei CLARK: 207 Wahlberechtigte in Deutschland und Spanien wählten mit fast 60 % Beteiligung über das uniWAHL Online-Wahlsystem.

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Das InsurTech CLARK hat 2026 zum zweiten Mal länderübergreifende, mehrsprachige SE-Betriebsratswahlen durchgeführt. Anstelle von aufwendigen Urnen- und Briefwahlen wünschte sich das digitale Unternehmen dieses Mal deutlich zeitgemäßere Online-Wahlen. Auf der Suche nach einem leistungsstarken Tool wurde der Wahlausschuss bei Electric Paper fündig. Am Ende sorgten vor allem die kundenorientierten Serviceleistungen, die ausgesprochen gute Nutzererfahrung sowie die hohe Wahlbeteiligung für regen Zuspruch.

Die CLARK Holding SE mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist ein InsurTech, das einen digitalen Versicherungsmanager betreibt. Über eine App können Kund:innen Versicherungsverträge online vergleichen, abschließen und verwalten. Dank intelligenter Algorithmen und einer individuellen Beratung durch Expert:innen ist es möglich, bei den Versicherungsbeiträgen zu sparen und bessere Leistungen zu erhalten.

Die CLARK-Gruppe ist in mehreren europäischen Ländern aktiv – beispielsweise in Deutschland, Frankreich, Spanien, der Schweiz und im Vereinigten Königreich. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter:innen arbeitet remote und ist an keinen festen Bürostandort gebunden.

Digitale Wahl für eine digitale Organisation

Mit der Umwandlung von einer GmbH zu einer SE hat die CLARK-Gruppe im Jahr 2022 zum ersten Mal einen Betriebsrat gewählt – ganz klassisch per Urne und Brief. Organisatorisch war das jedoch alles andere als optimal: Sowohl der länderübergreifende postalische Versand der Wahlunterlagen als auch die manuelle Auszählung der papiernen Stimmzettel stellten einen immens hohen Aufwand dar.

Darüber hinaus stand der Wahlausschuss vor der Herausforderung, die Mitarbeiter:innen auf dem Postweg überhaupt zu erreichen. Da CLARK seinen Angestellten die Möglichkeit zu Workation bietet, war der rechtzeitige Empfang der Wahlunterlagen an der hinterlegten Heimatadresse nicht garantiert.

„So haben wir 2026 gesagt: Das kann im Zeitalter von Digitalisierung und KI einfach nicht sein, dass wir als InsurTech die Wahl noch einmal so umständlich umsetzen. Außerdem gilt firmenintern generell die Regel, nichts auf Papier auszudrucken. Für uns war daher klar, dass eine erneute Urnen- und Briefwahl ein absolutes No-Go ist und wir ein Online-Tool benötigen“,

erläutert Christina von Beckerath, Vice President Culture & Communications bei CLARK. Sie hat den Wahlvorstand bei der Durchführung der SE-Betriebsratswahlen 2026 tatkräftig unterstützt.

Als Europäische Gesellschaft (auch Societas Europaea oder kurz SE) unterliegt CLARK nicht den klassischen Regelungen des deutschen Betriebsverfassungsgesetzes, sondern einem eigenen, europarechtlich geprägten System der Arbeitnehmerbeteiligung. Dadurch ist es dem Unternehmen grundsätzlich möglich, Betriebsratswahlen online durchzuführen.

Europaweite Wahl erfordert mehrsprachige Lösung

Gesucht war eine Lösung, mit der das Unternehmen die Betriebsratswahlen ohne großen bürokratischen Aufwand europaweit, mehrsprachig und absolut rechtssicher durchführen kann. Das Projekt wurde erfolgreich für Deutschland und Spanien mit zwei unterschiedlichen Wahllisten umgesetzt.

Bei der Recherche nach einem geeigneten Tool holten die Wahlverantwortlichen Angebote von unterschiedlichen Wahlsystemanbietern ein. Besonders viel Wert wurde dabei auf die Rechts- und Datenschutzkonformität der Software gelegt, um eine mögliche spätere Anfechtung ausschließen zu können. Zudem sollte den Mitarbeiter:innen garantiert sein, dass ihre Anonymität jederzeit gewahrt bleibt und die Stimmabgabe geheim abläuft.

„Mir war auch wichtig, dass ich vom Anbieter mit der technischen Umsetzung nicht alleine gelassen werde und die Verantwortung für die Funktionalität nicht auf meinen Schultern lastet. Denn die Lösung soll am Ende ja ordentlich aufgesetzt sein und fehlerfrei funktionieren. Eine Self-Service-Variante ist für mich deshalb nicht in Frage gekommen“,

erklärt Christina von Beckerath.

So entschied sich CLARK schließlich für das uniWAHL Online-Wahlsystem (OWS) von Electric Paper – ein gemanagtes Dienstleistungsangebot mit Rundum-Service. Ausschlaggebend waren mehrere Faktoren: beispielsweise die Rechtssicherheit der Software, die gute Usability der Benutzeroberfläche, die persönliche Betreuung durch den Anbieter sowie das ansprechende Preis-Leistungs-Verhältnis.

Kurzfristige und dennoch reibungslose Umsetzung

Für die Implementierung von uniWAHL OWS blieb nur wenig Zeit: Von der Beauftragung bis zum Wahlstart waren es lediglich 3 Wochen. Da Electric Paper jedoch über jahrzehntelange Projekterfahrung verfügt, liefen sowohl die Vorbereitungen als auch die Wahlen an sich vollkommen reibungslos ab.

„Diese Kurzfristigkeit, mit der das Projekt aus dem Boden gestampft wurde, ist nicht selbstverständlich. Electric Paper hat alles dafür getan, dass das noch rechtzeitig klappt. Diese Flexibilität in Kombination mit der fehlerfreien und unkomplizierten Umsetzung ist wirklich hervorzuheben“,

lobt Christina von Beckerath.

Auf Basis erprobter Prozesse kümmerte sich der Lüneburger Wahlsystemanbieter um die gesamte technische Abwicklung. Hierzu zählte die Erstellung der bilingualen Wahlkabine genauso wie die Erzeugung der Stimmzettel und die Ermittlung des Wahlergebnisses.

Auch der Versand der Wahlbenachrichtigungen erfolgte über das System von Electric Paper. Damit in den E-Mails dennoch CLARK als Absender stand, verschickte Electric Paper die Nachrichten an die 207 Wahlberechtigten über das Gateway des Kunden. Diese Funktion richtete der Anbieter innerhalb kürzester Zeit in Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung von CLARK ein.

Intuitive Wahlsoftware kommt gut an

In den Wahleinladungen waren die individuellen Zugangsdaten sowie der Link zur Online-Wahlkabine enthalten. Damit konnten sich die Wähler:innen schnell einloggen und ihre Stimmen abgeben – komplett unabhängig von Ort und Zeit.

Dank der intuitiven Bedienbarkeit war der Wahlvorgang für die gesamte Belegschaft selbsterklärend, sodass es während des dreiwöchigen Wahlzeitraums keinerlei Rückfragen oder Beschwerden gab. Ganz im Gegenteil: Intern ernteten die Wahlverantwortlichen viel Lob für die Lösung. Positiv äußerte sich beispielsweise Julia Rhonke, SVP People & Organisation:

„Die Stimmabgabe war einfach und intuitiv. Der Wahlprozess war klar strukturiert und leicht verständlich – auch für Personen, die zuvor noch nie online gewählt hatten. Bei mir hat der gesamte Vorgang nicht einmal 30 Sekunden gedauert.“

Letztendlich spricht die hohe Wahlbeteiligung von fast 60 % für sich. Die Online-Betriebsratswahl wurde von den Beschäftigten sehr gut angenommen und führte zu einer überdurchschnittlich guten Teilnahmequote.

Hilfreich war in diesem Zusammenhang auch das System-Dashboard, über das der Wahlausschuss die Anzahl der Wählenden in Echtzeit verfolgen konnte. So war es möglich, mit mündlichen und schriftlichen Wahlerinnerungen mehrmals gezielt nachzusteuern.

Fazit: Gesamtpaket überzeugt restlos

Das uniWAHL Online-Wahlsystem hat die Erwartungen der CLARK Holding SE in jeder Hinsicht übertroffen. Erhalten hat das InsurTech nicht nur ein ausgereiftes Tool, das modernsten Standards entspricht. Im Angebot enthalten war auch ein umfangreiches Servicepaket, das wertvolle Beratungsleistungen, die technische Implementierung sowie die Nachbetreuung des Projekts umfasste.

Da das Wahlprojekt von erfahrenen Spezialist:innen realisiert wurde, war ein störungsfreier Ablauf gewährleistet. Bei Wünschen und Fragen stand den Wahlverantwortlichen stets ein persönlicher Ansprechpartner zur Seite, der sich für eine einwandfreie Abwicklung einsetzte.

„Wir waren sehr zufrieden mit der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Electric Paper bei der Organisation unserer Wahlen. Die Kommunikation war stets effizient und unsere Anforderungen wurden technisch wie konzeptionell zuverlässig umgesetzt. Das hat den gesamten Prozess für uns sehr erleichtert“,

CLARK Holding SE

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