B. Braun hat den Aufwand bei der Durchführung einer Personenwahl am Standort seiner Chirurgie-Sparte Aesculap in Tuttlingen spürbar reduzieren können. Durch die erstmalige Einbindung von Electric Paper konnten zentrale Anforderungen an eine effizientere Wahlabwicklung umgesetzt werden.
Die Betriebsratswahl am Standort Tuttlingen wurde 2026 erstmals mit Unterstützung von Electric Paper durchgeführt. Im Fokus stand der Einsatz digitaler Lösungen bei der Auszählung der Stimmzettel sowie bei der Abwicklung der Briefwahl. Am Standort wird seit Jahrzehnten eine Personenwahl durchgeführt. Die Belegschaft ist in der IG Metall organisiert, aus dem Kreis der Gewerkschaftsmitglieder wurde bislang eine Liste mit rund 60 Kandidatinnen und Kandidaten gebildet. Mit rund 4.100 Mitarbeitenden und dieser traditionell hohen Anzahl an Kandidierenden stellt dies den Wahlvorstand vor entsprechend hohe organisatorische Anforderungen. Hinzu kam der Wahltermin in den Schulferien, der eine erhöhte Zahl an Briefwahlanträgen erwarten ließ. Ziel war es daher, personelle und materielle Ressourcen effizienter einzusetzen und gleichzeitig eine verlässliche Auswertung sicherzustellen. Dieses Ziel konnte gemeinsam mit Electric Paper erreicht werden.
B. Braun ist ein führendes Unternehmen der Medizintechnologie. Mit 66.800 Mitarbeiter*innen ist das Familienunternehmen ein verlässlicher Partner, der intelligente Lösungen entwickelt und wegweisende Standards setzt, um den Fortschritt im Gesundheitswesen zu beschleunigen. Als Produktmarke im B. Braun-Portfolio bietet Aesculap, mit Hauptsitz in Tuttlingen, Lösungen für chirurgische, minimalinvasive und kathetergestützte interventionelle Eingriffe. B. Braun produziert am Standort Tuttlingen ein breites Spektrum an Produkten: Chirurgische Instrumente, Sterilcontainer-Systeme, motorisierte Geräte sowie Implantate für Knie, Hüfte und Wirbelsäule.
Die Herausforderung: Personenwahl mit hoher Komplexität
Wie bislang erfolgte die Stimmabgabe über drei Wahllokale auf dem Betriebsgelände. Die Auszählung begann am zweiten Wahltag. Gerade in diesem Abschnitt bestand Optimierungsbedarf: In der Vergangenheit war die Auszählung mit hohem personellem Aufwand verbunden, da zahlreiche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer eingebunden sowie Stimmen an mehreren Arbeitsplätzen erfasst und zusammengeführt werden mussten.
Mehr Digitalisierung als Schlüssel zum Erfolg
Der Einsatz maschinenlesbarer Stimmzettel war bereits bei der vorherigen Wahl ein Thema, wurde aufgrund der damit verbundenen Umstellung zunächst jedoch nicht umgesetzt. In der Zwischenzeit wurden verfügbare Lösungen im Hinblick auf technische Umsetzung und Datensicherheit geprüft. Über das IG-Metall-Umfeld entstand schließlich der Kontakt zu Electric Paper.
„Uns hat überzeugt, dass Electric Paper (EP) nicht nur eine technische Lösung bereitstellt, sondern den gesamten Prozess begleitet. Neben der Erstellung der digital lesbaren Stimmzettel, wurden auch Produktion und Versand der Briefwahlunterlagen nach unseren Vorgaben zuverlässig umgesetzt. Die Mitarbeiter von EP haben uns vor Ort unterstützt und in kurzer Zeit die Auswertung aller Stimmzettel zusammen mit uns erledigt. Das war für uns der entscheidende Unterschied zu anderen Angeboten: die enge persönliche Betreuung vor und nach der Wahl sowie die reibungslose Abwicklung der gewünschten Dienstleistungen“,
sagt Gunnar Möller, stellvertretender Vorsitz des Wahlvorstands und Betriebsrat am Standort in Tuttlingen.
„Auch die kommende Wahl wollen wir mit Electric Paper umsetzen. Wir sehen in der Zusammenarbeit eine gute Grundlage und entwickeln bereits Ideen für weitere Optimierungen. Veränderungen im regulatorischen Umfeld behalten wir dabei im Blick“,
sagt Gunnar Möller, stellvertretender Vorsitz des Wahlvorstands und Betriebsrat am Standort in Tuttlingen.
Fazit: Gute Erfahrung bei der Unterstützung der Betriebsratswahl
Die eingeführten Lösungen haben sich für die Anforderungen am Standort Tuttlingen bewährt und den organisatorischen Aufwand spürbar reduziert. Auch umfangreiche Personenwahlen lassen sich damit effizient und verlässlich umsetzen. Die nächsten Wahlen stehen bereits an, darunter auch eine Aufsichtsratswahl. Die Erfahrungen aus diesem Projekt bestätigen den eingeschlagenen Weg hin zu einer stärker digital unterstützten Wahlorganisation.